Rehaklinik Zihlschlacht: bereit zur Grundsteinlegung

04.02.2019
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Die Rehaklinik Zihlschlacht ist ein erfolgreiches Unternehmen, das im November einen Erweite- rungs-Neubau in Angriff nimmt. Geplant wurde das Gebäude von Carlos Martinez Architekten und realisiert wird es durch das Mutterhaus VAMED, einen international führenden Gesundheitsdienstleister mit einer umfassenden Wertschöpfungskette.

2020 wird die Rehaklinik Zihlschlacht ihren Neubau in Betrieb nehmen. «Wir freuen uns sehr darauf», strahlt Geschäftsführerin Michèle Bongetta. «Die Nachfrage nach einer Behandlung in unserer Rehaklinik ist unvermindert gross. Nun entsteht als südlicher Abschluss des Areals ein neues Gebäude mit insgesamt 28 Zimmern. Mit fast 100% Auslastung gehört das neurologi- sche Rehabilitationszentrum zu jenen medizini- schen Einrichtungen, die von zufriedenen Zuwei- sern und Patienten geschätzt werden. Daher soll das Angebot mit der wachsenden Nachfrage Schritt halten. Bereits vor drei Jahren konnte ein erstes neues Gebäude eingeweiht werden. Mit dem zweiten neuen Trakt wird nun speziell der Anspruch der Kostenträger für ihre Kunden mit Zusatzversicherungen erfüllt. «Die ärztliche, the- rapeutische und pfl egerische Versorgung ist bei allen Patienten gleich kompetent und professio- nell, aber bei der Zimmerausstattung und den Dienstleistungsaktivitäten gibt es mit der Privatklinik mehr Komfort für zusatzversicherte Patien- ten», erklärt die Geschäftsführerin.

Doppelt positiv: mehr Arbeitsplätze

Die Rehaklinik Zihlschlacht ist ein wichtiger Part- ner für die Region. Neben den ausgelösten Bau- volumen, von dem das ortsansässige Gewerbe profi tiert, nimmt auch die Zahl der Arbeitsplätze bald markant zu. Mit den zusätzlichen 28 Einzel- zimmern und Anpassungen in der Bestandes- klinik wird die Rehaklinik künftig Platz für über 168 stationäre Patienten verfügen. Das bedeutet 80 bis 100 neue Mitarbeitende. Der Neubau 2 wird Mitte 2020 in Betrieb gehen.

Hohe Eleganz und Funktionalität

Die Planer haben es gut verstanden, die relativ grosse Dimension des Neubaus durch eine Abwinkelung optisch kleiner und sehr elegant wirken zu lassen. So bildet der neue Trakt einen harmonischen Abschluss des Klinikgeländes. Ausser den auf zwei Stockwerken verteilten

28 komfortablen Patientenzimmern sind auch die für den Betrieb notwendigen Nebenräume für Pflege und Therapien sowie eine grosszügige Lobby und ein Restaurant vorhanden. Die wohnlich eingerichteten Patientenzimmer verfügen jeweils über einen nach Süden ausgerichteten Balkon. Das neue Gebäude ist durch zwei Passarellen mit dem Neubau 1 und mit dem Haupteingang verbunden. Offene Räume vermitteln Weite. Im Untergeschoss befindet sich schliesslich eine Tiefgarage mit 40 Plätzen «Das Wichtigste bleibt allerdings das Wohlbefinden unserer Patienten», betont Michèle Bongetta, «dank der guten Detailplanung gelangen sie in den Genuss besonders sorgfältig ausgestatteter Zimmer. Vergessen wir nicht, dass die meisten Patienten wegen einer schwerwiegenden gesundheitlichen Beeinträchtigung nach einem Ereignis oder einer Erkrankung zu uns kommen, oft nach einer Operation oder einem Aufenthalt in einem Akutspital. Daher ist es besonders wichtig, dass sich medizinische und therapeutische Kompetenz und eine erstklassige Architektur harmonisch ergänzen.»​

Massgeschneiderte Architektur

Geplant wurde der Erweiterungsbau von Carlos Martinez Architekten, einem vor allem im Gesundheitswesen führenden Ostschweizer Architketurbüro. Das neue Klinikgebäude knüpft nicht nur an bestehende Synergien an, sondern vereint auch hohe medizinische Anforderungen mit den Ansprüchen an Komfort, Service und Ambiente. Carlos Martinez Architekten besteht seit 1993 und ist seit jeher in verschiedensten Bereichen tätig – über temporäre Aufgaben, kleinste Bauten oder grosse Massstäbe. Alle Bauprojekte sind stets geprägt vom Kontext des Ortes und beruhen auf wirtschaftlichen, ästhetischen und sozialen Überlegungen. Sie entwickeln sich aus der Situation und dem Programm und sind vor allem immer massgeschneiderte Lösungen.

Ausgesprochen reichhaltige Erfahrung

Dafür dass das ganze Konzept stimmt und zeitrichtig und wirtschaftlich realisiert wird, sorgt der Mutterkonzern VAMED. VAMED wurde vor über 35 Jahren gegründet; die Fertigstellung und die erfolgreiche technische Betriebsführung des Allgemeinen Krankenhauses Wien (AKH) stellte die Geburtsstunde des Unternehmens mit Sitz in Wien dar, das über eine einzigartige Wertschöpfungskette verfügt und weltweit in allen Bereichen der Gesundheitsversorgung – Prävention, Akutmedizin, Rehabilitation und Pflege – tätig ist. Das internationale Portfolio reicht von Projektentwicklung sowie Planung und Errichtung einer Gesundheitseinrichtung bis hin zu hoch spezialisierten Dienstleistungen im kaufmännischen, infrastrukturellen und technischen Bereich und zur Gesamtbetriebsführung.

850 Projekte in über 80 Ländern

VAMED hat bislang rund 850 Gesundheitsprojekte in über 80 Ländern auf fünf Kontinenten realisiert. Es bestehen sechs strategischen Partnerschaften mit führenden Universitätskliniken. Dienstleistungen werden für rund 840 Gesundheitseinrichtungen mit 192 000 Betten weltweit erbracht. Ein besonderer Fokus liegt auch auf PPP-Projekten, von denen bereits deren 25 in Österreich und Deutschland realisiert wurden. Marktführerin ist VAMED schliesslich im österreichischen Gesundheitstourismus und bei Medical Wellness. Sie ist zudem als führende Reha- Anbieterin in Europa aktiv. Die 47 Rehabilitationseinrichtungen mit rund 8000 Betten stehen in Österreich, Deutschland, Tschechien, Grossbritannien und in der Schweiz und decken alle wesentlichen Indikationsbereiche ab.

Die Schweiz, ein strategischer Kernmarkt

In der Schweiz ist VAMED seit 2012 präsent. «Die Schweiz mit ihrem qualitativ erstklassigen Gesundheitssystem, stabilen Rahmenbedingungen und qualifizierten Gesundheitsfachpersonen stellt für uns einen wichtigen Markt dar», betont Dr. Andreas Roos, CEO VAMED Schweiz. Unter dem Dach der VAMED Management und Service Schweiz AG betreibt die Gruppe die Rehakliniken Zihlschlacht, Dussnang und Seewis. Das Leistungsspektrum umfasst die neurologische Rehabilitation (inklusive Frührehabilitation) in Zihlschlacht, die orthopädisch-muskuloskelettale und die geriatrische Rehabilitation in Dussnang sowie die kardiovaskuläre, internistisch-onkologische und psychosomatische Rehabilitation in Seewis. VAMED deckt damit die meisten Rehabilitationsbereiche für Erwachsene ab und gehört zu den grössten Anbietern in der Schweiz. Neben dem stationären Angebot werden Patienten auch ambulant betreut. Ganz neu ist dabei das ambulante Zentrum «Revigo» in Volketswil. Hier wird eine sehr intensive und innovative Zusammenarbeit mit Hocoma, dem Weltmarktführer für Rehabilitationsrobotik, und der Zürcher Hochschule ZHAW realisiert.

Im Projektgeschäft ist VAMED in der Schweiz mit der VAMED Health Project Schweiz AG aktiv. «Unser Ziel ist es, unseren Auftraggebern eine umfassende Wertschöpfungskette aus einer Hand zu bieten», fasst Dr. Andreas Roos die breite Palette an Marktleistungen zusammen. Ein besonderer Fokus liegt auf Funktionsplanung und Betriebsorganisation von Gesundheitseinrichtungen, Planung und Beschaffung von Medizintechnik, IT und allgemeiner Ausstattung sowie auf Umzugsplanung und allgemeinem Projektmanagement. Diese Kompetenzen konnte VAMED auch bei der soeben realisierten medizintechnischen und infrastrukturellen Ausstattung und dem Bezug des Spitals Limmattal einbringen.

Swissness ist ein starker Trumpf

«Bei unseren Schweizer Aktivitäten ist uns eines speziell wichtig – Swissness», unterstreicht der CEO. Dies zeige sich nicht zuletzt in der Besetzung der Geschäftsführungen und Verwaltungsräte der Kliniken. «Wir legen zudem grossen Wert auf lokale Autonomie unserer Kliniken, streben aber gleichzeitig eine sinnvolle und pragmatische Nutzung von Schweizer Gruppensynergien an.»

Die Ansprüche steigen – neue Lösungen sind gefragt

Die Anforderungen im Gesundheitswesen nehmen weiter deutlich zu. Alterung der Gesellschaft, mehr chronische Erkrankungen und Multimorbidität, die technologische Entwicklung sowie weitere Innovationen in der Medizintechnik werden sowohl die Nachfrage wie auch die Angebote für medizinische Leistungen und Therapien stark beeinflussen. Zu berücksichtigen gilt es gleichzeitig den enormen Kostendruck, die verschärften regulatorischen Rahmenbedingungen und den bereits ausgeprägten Fachkräftemangel. Weil parallel dazu die Qualitätsansprüche steigen, sind Gesundheitsinstitutionen stärker gefordert denn je. «Darauf müssen wir uns einstellen», hält Dr. Andreas Roos fest. «Wir investieren deshalb gezielt in technologische Entwicklungen wie Robotik, Sensorik und Virtual Reality oder in die Telerehabilitation, wo wir mit digitaler Unterstützung über Tele-Monitoring und Tele-Coaching gezielte weitere Trainings für Patienten bieten, die einen stationären Aufenthalt hinter sich haben und zu Hause weitere Fortschritte und Selbstständigkeit erreichen wollen. Ebenso aktiv sind wir in unserem Engagement für Modelle der Integrierten Versorgung und der Vernetzung mit zuweisenden und nachbetreuenden Organisationen.»

Neuste Technologien für die Reha – zukunftsorientierte Ideen für den Akutbereich

«Wir sind überzeugt, dass der Bedarf an spezialisierter Rehabilitation weiter zunehmen wird», so Roos. «Die Rehabilitation muss sich jedoch immer wieder neu erfinden. ‹Rehabilitation – the Health Strategy of the 21st Century› - haben unlängst Experten in einer internationalen Fachzeitschrift ihren Aufsatz betitelt – recht haben sie. Und daher fahren wir gezielt fort, unsere Reha-Konzepte mit neuster Technologie und zukunftsgerichteten Modellen gezielt weiter zu entwickeln. Aufgrund unserer umfangreichen internationalen Erfahrung sind wir ausserdem zuverlässige Partner für anspruchsvolle Projekte von Akutspitälern und weiteren Unternehmen im Gesundheitswesen. Sie stehen ebenfalls vor grossen Herausforderungen für flexible, leistungsstarke Betriebskonzepte und nutzen vorteilhafterweise Know-how und Synergien für mehr Effizienz, Wirtschaftlichkeit und Qualität. Wir sind bereit und freuen uns, die Aufgaben anzupacken.»

Weitere Informationen

https://www.rehaklinik-zihlschlacht.ch